Hoch-Frequente-Erde

Um einen guten Wirkungsgrad der Antenne zu erreichen braucht man eine gute Hochfrequenzerde.

Gute HF Erde gibt es in der Praxis selten. Bei der Abstrahlung im Freien Raum bilden sich  um die Antenne Verschiebungsströme aus, die sich nach ihrem auftreten auf die Erdoberfläche als Konvertierungsströme wieder zum Antenneneingang zurückfließen. Je nach der Vorhandenen Bodenbeschaffenheit sind die Stromwärmeverluste in der Erde mehr oder weniger groß. In der nähe der Antenne ist die Stromdichte am größten, weil dort die Erdströme radial zusammenlaufen. Deshalb entstehen in diesem Bereich die größten Verluste. Durch den Skineffekt fließen die Erdströme hauptsächlich an der Oberfläche der Erdschichten. Sind diese dann schlecht leitend, sind dann die Verluste groß.

Dagegen kann man etwas tun.
 
Einen Erdspieß in die Erde rammen reicht nicht aus.
 
Dieser ist aber wichtig als Blitzschutz. Von dem Erdspieß aus sollten dann Bronze Drähte (ohne Isolierung) in die Erde gebracht werden. Die tiefe sollte mindestens 20 cm sein. Im Garten oder auf dem Feld sollte die Tiefe dann 60 cm sein. Um den Erdspieß sollten dann die Drähte ca. ½ Lamda lang und radial gleichmäßig verteilt sein.
 
 
In der Praxis ist das meist nicht möglich.
 
Ich habe so viele Drähte wie möglich in einer Länge, die dem Grundstück entspricht ausgebracht und dann mittels einstechen des Rasens mit dem Spaten ausgebracht. Außerdem habe ich die HF-Erde mit dem Hausblitzschutz verbunden.
 
Bei Trockenperioden hilft es, die HF-Erde zu gießen. Wachsen wird diese bestimmt nicht, aber die Erdoberfläche hat dann geringere Verluste und die Stehwelle ist wieder da, wo sie im Herbst, Winter und im Frühling ist.