Este Version der Ansteuerung. (1996):

Zum Ansteuern habe ich dann einen Taktgeber NE 555 und einen Binär- auf und Abwärtszähler (74HC193+74HC137) genommen. Die binären Daten dann zu 4 Leistung OP´s (2xTDA2005), die im Gegentakt angesteuert werden. Mittels einer UP/Down Taste (+74LS125) wurde dann der Schrittmotor angesteuert. Zum abstimmen habe ich natürlich ein SWR-Messgerät benutzt. Die einzelnen Schritte waren am SWR-Messgerät gut zu erkennen um dann im SWR Minimum den Motor anzuhalten. Da das manövrieren mit einem Poti und 2 Tasten recht kompliziert war habe ich die von mir aufgebaute elektronisch messende SWR Brücke mit zum Ansteuern genommen. Die SWR Spannung wurde in einen Spannungs-Frequenz-Wandler (U/F) zu einer Taktfrequenz zwischen 0,5 und 15 Herz gewandelt. Hohe Frequenz, wenn die Stehwelle größer als 2 ist (schnelle Schritte). Kleinere Frequenz wenn das SWR kleiner wird. Dadurch läuft der Schrittmotor automatisch / proportional langsamer. Da diese Variante hervorragend funktionierte habe ich ein automatisches Umschalten für den UP/Down aufgebaut. Durch eine Abtast-Halteschaltung (also S&H) wurde überprüft ob das SWR größer ist als es vor einem Augenblick war. Ist diese Überprüfung positiv zählt der  Binär- auf und Abwärtszähler (74HC193+74HC137) einfach entgegengesetzt. Zum ausschalten der Steuerung habe ich die Spannung der SWR Brücke benutzt. War diese kleiner als 0,5Volt also SWR < 1:1,3 blieb der Schrittmotor stehen und die Schaltung ging nach 2 Sekunden in den Standby. Wenn dann das SWR größer als 1:1,6 wurde und diese Änderung länger als 2 Sekunden anhielt, ist die Schaltung neu gestartet (Reset) worden. Diese Schaltung funktionierte gut (bis auf einige Macken), ist aber nicht zum Nachbauen geeignet. Viel zu komplizierte Einstell-Parameter an einigen Potentiometer für obere und untere Schwelle, für den Takt, .... und zusätzlich braucht die Schaltung +- 10 Volt.

Zweite Version.(2004):

Der NE555 erzeugt eine Rechteckspannung im Tastverhältnis von 1:1 im Frequenzbereich zwischen 0,5 und 6 Herz. Der IC 4516 ist ein Binärer UP/DOWN Zähler und gibt die Zählschritte Binär von 0 bis 7 aus. Durch das zusammenschalten der Pinne 1 und 2 am Poti R3 ist die langsamste Frequenz in der Mitte. Der Clou an der Steuerung sind die beiden Wiederstände R9 und R10. Bei den Wiederstände habe ich die Kohleschicht mittig ca. 2mm breit weggekratzt. Durch diese Trennung entsteht ein Schalter. R9 schaltet zwischen VDD und GND (UP/Dowm) um. R10 schaltet beidseitig auf VDD (STB). In der Mittelstellung = 0 oder Voreinstellung. Zur Übertragung der Steuersignale zum Schrittmotor greife ich auf die Simple “GND Steuerung” zurück. Dadurch kann das Kabel fast unendlich lang sein und es werden keine Störsignale übermittelt. Über ein 8 Poliges Kabel werden die Daten zum Motortreiber übermittelt.Am Motortreiber wird die Betriebsspannung geregelt (T3). Der Transistor T2 schaltet bei einer maximalen Strom von 1,2 Ampere ab. Dies dient nur zur Sicherheit für den TC4469, kann aber auch weg gelassen werden.Alle Eingänge sind über Wiederstände auf pos. Potential gelegt. Schalten die Transistoren in der Steuerung durch, liegt im Motortreiber Neg. Potential an. Der IC 4011 A und B steuert die Standby-Zeit in der, der Motor am Netz ist. Die beiden Gatter C und D und TC4469 decodieren die Binären Signale. Im Motor wird jeweils eine Spule eingeschalten. Ein Schrittmotor kann in voll oder Halbschritten angesteuert werden.

 

A

B

C

D

1

H

L

H

L

2

L

L

H

L

3

L

H

H

L

4

L

H

L

L

5

L

H

L

H

6

L

L

L

H

7

H

L

L

H

8

H

L

L

L


In der Tabelle sind Halb und Vollschritte chronologisch aufgeführt. Der einfache Weg ist die Schritte 2-4-6-8 zu benutzen. Durch den Einsatz eines 4011 mit dem Motortreiber TC4469 kann der Schrittmotor gut angesteuert werden.

Schaltungen:                     1996                                                                                            2004