Akku Saver

Der Akku Saver schützt Bleiakkus vor Kristallablagerungen an den Bleiplatten.

Bleiakkus  bestehen  aus einer Bleiplatte und einer  Bleidioxidplatte  in  einer Kammer, die  mit Salzsäure (20%) gefüllt ist. In Bleiakkus werden viele dünne Elektrodengitterplatten verwendet, die so den großen Strom erzeugen. Folglich sind große Elektrodenflächen nötig, die aber auch leicht durch den schwer löslichen Niederschlag (Blei(II)-Ionen) “verschmutzt” werden.

Da diese sich auf den Elektroden absetzen, kann nicht mehr so viel Strom fließen. Der Akku hat dadurch nicht mehr die gesamte Kapazität. Durch Anlegen einer Spannung (Ladevorgang) löst sich der schwer lösliche Niederschlag (Blei(II)-Ionen) am Minuspol wieder reduzieren. Leider altern Bleiakkus. An der Kathode kann eine Kristallisation des Bleis (dadurch kleinere Oberfläche) und Bleisulfats ( kann nicht mehr aufgelöst werden) stattfinden, auf der Anode kann sich das Bleidioxid ablösen. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit während des Gebrauchs langsam verringert. Durch das kurzzeitige (10ns) Kurzschließen der beiden Pole werden die Kristalle, die sich gebildet haben, abgesprengt. Die Kristalle fallen dann nach unten. Da diese Kristalle nicht mehr löslich sind, werden diese dem Zyklus des Auf und Entladen nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Kristalle stören nicht weiter; sie fallen nach unten.

Aufbau der Schaltung :

Ein NE555 als Taktgeber. Dieser schaltet sich alle 25 - 30 Sekunden für ca. 10ns ein. Verantwortlich dafür sind die Widerstände R1, R2 und der Kondensator C2. Da die Schaltung im Auto direkt an der Batterie angebracht werden sollte habe ich noch zusätzlich 2 Transistore eingebaut. Diese schalten den IC bei ca. 13V ein und auch wieder unterhalb der Spannung aus. Zusätzlich dienen die Transistoren als Spannungsreglung beim Einsatz Ã¼ber 20V. Der Ausgang Pin3 hat einen Verstärker Transistor bekommen, da der Transistor T2 an dem Gate doch ein Par mA sehen möchte um richtig und schnell durchzuschalten. Die Dioden sind nur zum Schutz gedacht. D1 zusätzlich dafür, dass der IC auch bei einem “Kurzschluss” weiter arbeiten kann. L1 ist eine Drahtbrücke (0,3mm) die auch zum Schutz gedacht ist. Fließt länger ein hoher Strom schmilzt der Draht und schützt die Batterie und die Schaltung vor der Zerstörung. Ich persönlich habe die Schaltung schon eine ganze Zeit laufen und habe keinerlei Probleme (08.2002). Weder Bordcomputer, Radio oder das Funkgerät bekommen von der Schaltung etwas mit. Die LED´s habe ich nur zur Kontrolle eingebaut. Ab und zu (nach der Ölstandmessung) kontrolliere ich “bei laufendem Motor” ob innerhalb von ca. 30 Sekunden ein kurzes Blinken (ehr blitzten) der LED zu erkennen ist. Die Grüne LED zeigt die Aktivität der Schaltung an.

Ich  hatte ein Auto Baujahr 1994 mit original erster Batterie bis 12.2004 (verkauft).
Und bis zum letzten Tag keinerlei Probleme beim Starten des Motors auch bei -10°C und einige Tage stillstand

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